#It'sAllSoYummy

Semla Alaaf

Februar 07, 2018

Hallo ihr Lieben,

die närrische Zeit ist in vollem Gange. Früher fand ich Fasching (wie es bei uns heißt) ja total uncool, bis ich dann  ein bisschen zum Faschings-Narr mutiert bin und gefühlt auf jedem Maskenball in der Gegend war. Aber inzwischen, ja inzwischen bin ich schon fast wieder zu alt für das alles, jedenfalls etwas ruhiger geworden.  Hier geht es weniger um Prunksitzungen, sondern ums Tanzen (und Trinken) bis zum Umfallen, Maskenbälle eben. Nein natürlich nicht trinken bis zum Umfallen, obwohl das sicher auf den ein oder anderen zutrifft.


Diese und nächste Woche geht es dann richtig los, mit Umzügen und Schmoziger Donnerstag, Rosenmontag, Faschingsdienstag und Hexenverbrennung. Geht ihr auf Maskenbälle? Ich werde nächsten Sonntag vielleicht auf den Umzug in einem unserer Nachbardörfer gehen, da bin ich schon traditionell zuvor bei Freunden auf eine Gulaschsuppe eingeladen.  

Was ich an Fasching aber besonders mag, sind selbstverständlich die Leckereien. Unbedingt ausprobieren wollte ich die schwedischen Semla, da ich die Geschichte dazu auch echt lustig finde. Semla gibt es wohl traditionell hauptsächlich nur am Faschingsdienstag oder auch Fat Tuesday genannt, auch wenn sie inzwischen wohl das ganze Jahr in Schweden zu bekommen sind. Sehen die Törtchen nicht unheimlich lecker aus? Ganz traditionell isst man sie wohl in einer Schüssel heißer Milch mit einer Prise Salz darin. Kann ich mir unheimlich gut vorstellen. Diese hier waren allerdings zu schnell weg, so hatte ich keine Chance sie mit der heißen Milch zu versuchen. Beim nächsten Mal muss ich das auf jeden Fall probieren. Hier mein Rezept für euch.

Semla

Zutaten Buns:

½ Würfel Hefe
100 ml lauwarmes Wasser
125 g Zucker
150  ml warme Milch
50 g Butter, geschmolzen
1 Prise Salz
1 Ei
1 TL Kardamom
1 Mehl (Typ 550)

1 Eigelb
1 EL Milch

Zutaten Mandel Paste


1 frisches Eiweiß als Eischnee geschlagen
200 g Mandeln gemahlen (ohne Haut)
250 g Puderzucker
½ TL Vanille-Extrakt

600 ml Sahne
Puderzucker

Zubereitung:

Das lauwarme Wasser in eine kleine Schüssel geben, die Hefe in das Wasser bröseln und 1 EL Zucker dazugeben. Kurz umrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat und beiseite stellen.

In eine große Schüssel Mehl, Zucker, Salz und das Kardamom geben und mit einem Löffel vermengen. Die Milch leicht erwärmen und die Butter schmelzen. Nun die Milch, Butter und die Hefemischung in die Schüssel geben und mit einem Knethaken verrühren. Während die Masse geknetet wird noch das zuvor leicht verquirlte Ei hinzugeben. Den Teig gute 5-8 Minuten kneten lassen.

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken. Nun für circa 60 Minuten bei Zimmertemperatur oder auch im Kühlschrank über Nacht gehen lassen.

Wenn der Teig sich verdoppelt hat, dürft ihr einmal voller Inbrunst hinein boxen. (Das macht Spaß!) Anschließend die Buns formen. Damit alle einigermaßen gleichgroß sind, habe ich den Teig abgewogen. Jeder Bun war so circa 75-80 g schwer. Die Buns zu einer Kugel formen und auf einer sauberen, trockenen Arbeitsplatte legen und in kleinen kreisenden Bewegungen zu einer schönen Kugel formen. Die Buns auf ein Backblech mit Backpapier legen, auf genügen Abstand achten, denn die Buns gehen noch einmal und gehen auch beim Backen weiter auf. Nun noch einmal circa 45 Minuten gehen lassen.


Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Eine Tasse mit Wasser auf den Boden stellen, so soll die Kruste nicht so trocken werden. Ein Eigelb mit etwas Milch mischen und die Buns, wenn sie fertig gegangen sind gut einstreichen. Dann ab in den Ofen damit und für circa 17-20 Minuten backen oder bis die Buns schön golden braun sind.

Buns anschließend aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

Währenddessen die Mandel-Paste vorbereiten. Wer dazu keine Lust hat, kann auch fertiges Marzipan verwenden, ich finde die Mandel-Paste allerdings besser. Ein frisches Eiweiß schaumig schlagen. Die Mandeln gut und gleichmäßig mit dem Puderzucker vermengen und anschließend die Mandeln und das Vanille Extrakt in die Eiweiß Masse geben und so lange rühren bis eine schöne Paste entsteht. Solltet ihr die Mandel-Paste nicht gleich verwenden, in etwas Frischhaltefolie packen und erst einmal beiseite stellen, denn sonst trocknet die Masse zu schnell aus.

Sind die Buns komplett abgekühlt, ein tiefes Dreieck aus den Buns schneiden, sodass ihr als Deckel eine kleine Pyramide habt. Dann dürft ihr schon mal von dem Hefe-Bun kosten, denn bis auf die Kruste die dann als Deckel dient, dürft ihr  alles vernaschen. Nun das Loch in den Buns mit der Mandel-Paste füllen. So viel ihr möchtet, gerne auch etwas mehr in den Bun pressen, wenn ihr mehr von der Mandel-Masse mögt.

Kurz bevor die Semla serviert werden, die Sahne mit etwas Vanille-Zucker verfeinern und schlagen. In einen Spritzbeutel geben und auf die Mandel-Paste ein schönes Häubchen sprühen. On Top den Deckel und ganz viel Puderzucker und fertig sind die Köstlichkeiten. Mal was anderes als das frittierte Zeugs (was ja auch lecker ist, leider) bei uns und unheimlich lecker. Ich stehe sowieso auf alles mit Hefe.

So, viel Spaß damit. Kollegen und Freunde freuen sich sicher über die kleine Versüßung der Faschingszeit.

Have a good one
Nadine


#It'sAllSoYummy

Apfel Kürbis Gewürzkuchen mit Maronen Buttercreme

November 25, 2017

Hallo ihr Lieben,

es gibt was zu feiern! 5 Jahre Zimtkeks und Apfeltart! Seit inzwischen 5 Jahren treibt Andrea auf Ihrem Blog ihr leckeres "Unwesen". Gratulation dazu!

Ich feiere natürlich nicht ganz uneigennützig mit, denn bei Andrea gibt es eine Kitchen Aid - Black Tie zu gewinnen. Na, wenn ich diese Chance nicht ergreifen würde. Ich habe es schon so vielen Menschen erzählt, dass meine Chancen immer mehr schwinden. Es haben bereits einige Freundinnen mitgemacht, die eh gerade am Bauen oder Umziehen sind, da passt eine neue Kitchen Aid natürlich großartig rein. Aber ich will ja auch mal nicht so sein. Also auch für euch gilt, noch bis Sonntag Nacht (26. November) könnt ihr teilnehmen. Mehr dazu lest ihr bei Andrea auf dem Blog.

Nichts desto trotz sage ich herzlichen Glückwunsch zu 5 wundervollen und super erfolgreichen Jahren. Herzlichen Dank für deine Freundschaft und herzlichen Dank das du mir jederzeit für Rat und Tat zur Seite stehst. Auf dass dein Blog so bezaubernd bleibt und du noch erfolgreicher wirst, obwohl das ja wohl kaum möglich ist. :)


Und was würde besser passen als der Herbst in Kuchenform, mit Apfel, Gewürzen, Maronen und dazu natürlich Zimtkekse.

Apfel Kürbis Gewürzkuchen mit Maronen Buttercreme

Für den Kuchen

250g  Butter (Zimmertemperatur)
150g  Zucker
100 g Vollrohrzucker
200 g Schmand
2 TL Vanille Extrakt
9 Eiweiße (Zimmertemperatur)
450 g Mehl Typ 405
20 g Weinstein Backpulver
1½ TL Zimt, gemahlen
½ TL Muskat
½ TL Pumpkin Spice
½ TL Salz
100 g  Apfelmus
150 g Kürbismus
1 gr. Apfel klein gewürfelt.
80 ml Milch


Zubereitung

Bereitet die Backformen vor. Eine Backform mit 26 cm Durchmesser und eine kleine Backform mit 18 cm Durchmesser. Den Boden mit Backpapier auslegen und die Seiten fetten. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Den Rost auf die unterste Schiene setzten.

In einer großen Schüssel die Butter mit dem Zucker gute 8 - 10 Minuten schaumig schlagen. Bis die Butter schön fluffig und ganz hell ist.

Nun den Schmand und das Vanille Extrakt einrühren und gut vermengen. Anschließend auf zwei Mal das Eiweiß hinzugeben. Mit einem Teigschaber die Masse vom Schüsselrand lösen und nochmal kurz rühren.

Die trockenen Zutaten in einer separaten Schüssel vermengen. Das Apfelmus mit dem Kürbismus und der Milch in einer weiteren Schüssel vermengen. Den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden.

Nun die Hälfte vom Mehl in die Masse geben und rühren bis fast kein Mehl mehr sichtbar ist,  die Kürbis-Apfel-Milch zu Hälfte eingießen und erneut rühren Das ganze wiederholen, das restliche Mehl und zum Schluss die restliche Kürbis-Apfel-Milch. Nochmals mit einem Teigschaber die Masse vom Rand der Schüssel lösen. Alles nur so lange rühren bis die Zutaten gut vermengt sind, nicht länger.

Den Teig anteilig auf die Formen aufteilen und für circa 35-40 Minuten auf der untersten Schiene im Backofen backen. Bevor ihr die Kuchen aus dem Backofen holt, einfach mit der Stäbchenprobe überprüfen. Nach 25-30 Minuten den kleinen Kuchen im Auge behalten.

Die Kuchen aus dem Ofen holen und etwas auskühlen lassen. Anschließend aus den Formen nehmen und komplett auskühlen lassen.

Wenn die Kuchen komplett ausgekühlt sind, beide Kuchen in der Mitte der Länge nach teilen.

Nun die Maronen Buttercreme zubereiten. Dazu benötigt ihr.



Maronen Buttercreme

Zutaten

250 g Butter, Zimmerwarm
180 g Maronen Creme
275 g Puderzucker
100 ml Sahne  mind. 32% Fett
1 Prise Salz

Als Topping

1 TL Zimt
1 TL Puderzucker

In einer Rührschüssel die Butter mit der Maronen Creme für 3-4 Minuten verrühren, bis die Masse sich etwas aufhellt. Nun den Puderzucker hinzugeben und gut rühren, wenn nötig mit einem Teigschaber den Zucker und die Butter von der Seite der Schüssel lösen.

Wenn der Puderzucker gut eingearbeitet ist, die Sahne hinzugeben. Zum Schluss noch die Prise Salz und alles für circa 5 Minuten bei hoher Stufe schlagen bis eine helle fluffige Buttercreme entsteht.

Die Buttercreme gleich verarbeiten. Zwischen die Böden geben, zur Befestigung auch für den kleineren Kuchen obenauf verwenden. Dann den Kuchen nach Belieben verzieren. Ich habe mich einfach für die Tupfen entschieden. Ihr könnt natürlich auch den kompletten Kuchen damit eindecken. Was euch besser gefällt.

Anschließend habe ich noch einen TL Puderzucker mit einem TL Zimt vermengt den fertigen Kuchen damit bestäubt. Den fertigen Kuchen unbedingt kühl lagern. Im besten Fall auch für 1-2 Stunden kühl stellen dass die Buttercreme fest wird.

Und da es der Geburtstag von Andrea, Frau Zimtkeks persönlich ist, habe ich natürlich noch ein paar Zimtkekse als Deko gebacken. Die Kekse sind nach dem Rezept von Frau Zuckerstein entstanden und so lecker!


Viel Glück and have a good one!
Nadine

#It'sAllSoYummy

Meine Top 10 Lieblingsrezepte

November 19, 2017

Hallo ihr Lieben,

diesen Monat hat mein Blog 3 Jahre auf dem Buckel, unglaublich. Dazu präsentiere ich euch einfach mal meine 10 liebsten Rezepte. Im letzten Jahr war es etwas ruhiger, was mir jetzt zugute kommt, denn ich muss mich zwischen weniger Rezepten entscheiden. HaHa! WoW, gar nicht so einfach wie ich nun festgestellt habe. Da kommt über die Zeit schon die eine oder andere Schlemmerei zusammen.

Los geht's!

Perfekt für die kommende Weihnachtssaison, für einen Adventskaffee mit Freunden oder der Familie, wäre dieser super saftige und leckere Babka. Mir läuft beim Gedanke daran schon wieder das Wasser im Mund zusammen.







Wem der Babka zu aufwendig ist, für den hätte ich noch die Holiday Zimt-Schnecken. Es gibt immer wieder Rezepte, die unheimlich lecker sind die ich bisher nur einmal zubereitet habe, dazu gehört aber dieses sicher nicht. Die helfen bei guter Laune, bei schlechter Laune, bei Liebeskummer einfach immer. Richtiges Soulfood eben.

Holiday-Cinnamon Rolls




Super schöne Erinnerungen verbinde ich mit dem nächsten Rezept, dem Bourbon-Bread-Pudding. Was für Erinnerungen das sind und eine Menge wunderschöner Bilder gibt es im Beitrag zu diesem Rezept. Dazu lernt ihr die wunderbare Cheryl Day kennen.

Die kulinarische Reise um die Welt, ein Ausflug in den Libanon, das war ein großer Spaß! Nicht nur, dass ich es liebe, wenn wir bei meiner Tante zum Essen eingeladen sind, nein ich habe alle Rezepte für diesen Beitrag von ihr bekommen. Anschließend kam Sie sogar zum Probeessen vorbei. Lecker war es und ich persönlich liebe auch die Bilder, die dabei entstanden sind.


Das ist einfach mein All-Time-Favorit „We call it a Klassiker“ (kleiner Scherz)! Schon oft zubereitet und wo immer ich ihn auch mitgebracht habe, er wurde geliebt. Der Rum mit den Nüssen darin, ein Träumchen.


Wie man auch oben sieht, ich mag Rührkuchen. Sie dürfen nur nicht langweilig sein, vor allem nicht staubtrocken, dazu gehört auch dieser hier. Ein Kuchen, in dem ich mich einfach reinlegen könnte. Mein

Rhabarber-Pfirsich-Gugel


Gleich noch eines meiner Lieblingsrezepte und einer von der Sorte nicht trockener Rührkuchen der sogar von Tag zu Tag besser wird. Das


Leider etwas aufwendiger „aber Hallo“ eine super chewy, käsige Brezel mit tollen Kräutern. Ein Gedicht, eine Brezel voller und ganz nach meinem Geschmack!


Es war mein erstes Mal Quinoa, aber seither bin ich Fan! Ich liebe Quinoa! Dieser Auflauf ist so lecker und vereint so viele leckere Zutaten. Den bereite ich immer wieder gerne zu.


Für New York gibt es nicht nur einen Grund, aber ein guter sind die Halal Guys! Jahrelang bin ich um diese Wagen herumgeschlichen und dachte so neee! Ein großer Fehler. Klare Empfehlung! Bestes Streetfood New York Style!



Also gut, ich hätte noch einige Rezepte mehr gehabt, aber mehr als 10 Rezepte sind nun mal „nicht erlaubt“. Was überzeugt euch? Welches Rezept würdet ihr gerne mal ausprobieren? Ich hätte sie am liebsten nun alle vor mir. Mhhh.
Es gibt noch eine ganze Menge mehr Blogger, die sich darüber Gedanken gemacht haben, welches IHRE Top 10 Lieblingsrezepte auf dem Blog sind. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. 170 Lieblingsrezepte und nun werde ich mich durch die Listen klicken.

Kleiner Kuriositätenladen - Meine 10 Lieblings-Blogrezepte 
Möhreneck - 10 Lieblingsrezepte im Möhreneck
Cuisine Violette - Meine zehn liebsten Rezepte
NOM NOMS food - Meine und eure 10 Lieblingsrezepte
Herbs & Chocolate - Meine 10 liebsten und meistgekochten Rezepte
Raspberrysue - Meine 10 allerliebsten Dauerbrenner-Rezepte vom Blog
Jankes*Soulfood - Meine 10 liebsten Rezepte aus der Soulfood-Küche 
Kochen mit Diana - Meine 10 liebsten Rezepte hier am Blog
Feines Gemüse – Meine 10 liebsten Rezepte – forever & ever
Ye Olde Kitchen - Unsere zehn liebsten Rezepte
moeyskitchen - Meine 10 liebsten Rezepte im Blog
Delicious Stories - Meine 10 Lieblingsrezepte
Haut Gôut – Zehn Rezepte für ein Reh
S-Küche - Meine 10 Lieblings-Rezepte im Blog
Feed me up before you go-go - 6 Jahre Feed me up before you go-go: 
Unsere 10 liebsten Rezepte
Emilies Treats - Meine 10 Lieblingsrezepte, Blog-Dauerbrenner & Glücklich-Kocher

(Anordnung ohne Wertung!) 

Have a good one!
Nadine

#It'sAllSoYummy

Spooky Brown Sugar Halloween Muffins

Oktober 29, 2017

Hallo ihr Lieben,

hach so könnte das doch jedes Jahr sein. Ein Feiertag an Halloween und ein Feiertag danach um sich vom Gruseln zu erholen. Freunde von mir machen fast jedes Jahr eine Halloween-Party, da geh ich am Dienstag dann auch wieder hin. Auf Facebook und im TV sieht man gerade in den Staaten die berühmten Haunted Houses. Auch bei uns gibt es inzwischen einige davon und ich finde das ja wirklich toll und spannend, nur würde mir vermutlich früher oder später ein Herzstillstand drohen.


Früher konnte ich ja Grusel und Horror Filme anschauen, da habe ich das hin und wieder auch wirklich gerne mal gemacht, gerade so um diese Jahreszeit. Slasher-Filme zum Beispiel waren jedoch noch nie so meins. Inzwischen gehen mir solche Filme so an die Substanz, dass ich nach einem Horror-Film alleine durch die Spannung und das darauf warten, wann ich erschrecke so fix und fertig bin, dass ich nach so einem Grusel-Film nichts mehr brauche. Totale Erschöpfung. Darf man ja eigentlich niemandem erzählen.


In den Staaten wird das ganze Wochenende #Halloweekend gefeiert. Ich habe schonmal ein paar Halloween-Muffins vorbereitet, um in Stimmung zu kommen. Die Cupcake Form und den Rest der Deko habe ich mir aus dem letzten Urlaub mitgebracht, es macht mir so viel Spaß mich in den Supermärkten und Malls durch die Deko zu wühlen. Bei der Auswahl!
 

Brown Sugar (Halloween) Muffins


Ergibt 12-18 Muffins

350 g Mehl
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
1/2 TL Kardamom
1/2 TL Zimt
1/2 Tonkabohne (geraspelt)
250 g Butter
150 g brauner Zucker
100 g Vollrohrzucker
2 TL Vanille Extrakt
3 Eier
200 g Schmand

Den Ofen auf 150 °C vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und beiseitestellen. Die trockenen Zutaten wie Mehl, Natron, Salz, Kardamom, Zimt in einer Schüssel vermengen. Die Tonkabohne in die Trockenmasse reiben und nochmals gut vermengen.

Die Butter in einer Rührschüssel mit dem Zucker für gute 8 Minuten schön schaumig schlagen. Das Vanille Extrakt hinzugeben und langsam ein Ei nach dem anderen gut unterrühren. Erst wenn ein Ei gut untergemischt ist, das nächst dazu geben.

Anschließend die trockenen Zutaten zur Hälfte kurz einrühren. Den Schmand dazu geben und die restliche Mehlmasse in den Teig rühren. Nur so lange bis das Mehl nicht mehr sichtbar ist.

Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und auf der untersten Schiene für 30-35 Minuten backen. Die Masse ergibt circa 12-18 Muffins. Der Teig geht nicht sehr stark auf, aus dem Grund könnt ihr natürlich auch etwas mehr Teig in die Förmchen geben, das ihr größere Muffins habt.

Wenn ihr die Muffins schön langsam backt, werden Sie außen durch den Zucker fast schon knusprig und innen weich und fluffig. Eine Kombi, auf die ich total abfahre!


Für meine Kürbisse habe ich noch weiße Kuvertüre mit etwas Palmin und orangener Speisefarbe geschmolzen, diese in die Kürbisform gegeben und die fertig gebackenen und ausgekühlten Kürbisse nochmals in die Form zurück gepresst. Somit kommen die Gesichter besser zur Geltung. Ich finde ein Klecks weiße oder orangene Schokolade macht sich sehr gut auf den Muffins.

Tolle Halloween-Backformen findet ihr bei den gängigen Online-Versandhäusern oder auch bei TK-Maxx die haben auch immer tolle Halloween-Deko. Da werde ich am Donnerstag gleich mal vorbeischauen, wenn der ganze Spuk rum ist, was ich im Sale für nächstes Jahr ergattern kann. ;)
Image
Ich wünsche euch einen schönen gruseligen Feiertag, erholt euch gut. Leider dürfen ja am Mittwoch nicht alle ausschlafen. Trotzdem viel Spaß beim Feiern.

Hier geht es übrigens zum Rezept für meine Halloween-Amerikaner.

Have a good one!

Nadine


#It'sAllSoYummy

Sabrina Sue's Mango-Bienenstich Muffins

Oktober 11, 2017

Hallo ihr Lieben,

heute hab ich ein Rezept für euch! Ein Klassiker so gar nicht klassisch. Aus dem neusten Buch (denn sie hat immerhin schon vier an der Zahl) von Sabrina Sue Daniels:

Edition Michael Fischer


Im Buch findet ihr allerlei Kuchen, Muffins und Torten mit Obst zu jeder Jahreszeit. Es ist unterteilt in die Themen Muffins, Cupcakes & Gugl, einfache Kuchen, Torten und noch die Süße Sünden. Sabrina backt sich einmal durch die Marktstände. Von A wie Aprikosen-Creme-Törtchen über Banoffee Pie, Himbeer-Franzbrötchen bis hin zu Watermelon Icebox Cake und Weintrauben-Kokos-Kuchen.

Ihr seht das Buch hat allerhand zu bieten und wer Sabrinas Blog kennt, kennt auch ihre grandiosen Food-Bilder. Sabrina durfte ich bei einem kleinen Foto-Workshop bei Zwilling vor einigen Jahren kennenlernen, eine wirklich herzige Person.


Aus dem Buch habe mich gleich in die Mango-Bienenstich-Muffins verliebt. Ich habe  das Rezept durchgelesen und dachte OK, Marshmallow-Fluff dann noch mit Butter muss nun wirklich nicht sein, da muss ich mir was einfallen lassen. Etwas mit weniger Zucker, mit weniger Fett und so, etwas das gefühlt wenigsten etwas gesünder ist, immerhin möchte ich mich gesünder ernähren. Also habe ich keinen Marshmallow-Fluff eingekauft, ich wusste allerdings dass ich noch ein angebrochenes Glas zuhause hatte. Ich habe also hin und her überlegt, aber erstmal die Muffins backen. Als es dann an das Topping ging, dachte ich: Ach, jetzt probieren wir das mal mit dem Marshmallow-Fluff und der Butter, was soll ich sagen!? Leider g....! Meine gesünder Essen-Pläne also über den Haufen geworfen und einfach nach dem Original Rezept zubereitet. LECKER! Ganz nach dem Motto: Es lebe die Unvernunft!


Mango-Bienenstich-Muffins

Für 9 Muffins

Teig:

65 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
2 Eier (Gr. M)
50 g Joghurt
25 g gemahlene Mandeln
100 g Weizenmehl
2 gestrichene TL Backpulver

Vanillecreme:

1 Vanilleschote
120 g weiche Butter
200 g Marshmallow-Fluff

Mangocreme:

1 essreife Mango
4 EL Orangensaft
1 gehäufter TL Speisestärke
1-2 EL Zucker

Mandelkruste:

100 g Mandelblättchen
1 EL Butter
3 EL Honig

Den Backofen auf 175°C vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen vorbereiten. Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz etwa 3 Minuten cremig rühren.

Die Eier nacheinander unterrühren und den Joghurt hinzugeben. Mandeln, Mehl und Backpulver miteinander vermischen, in die Teigmasse rühren und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Den Teig in die vorbereitete Muffinform geben und etwa 25 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Die Vanilleschote auskratzen und das Mark mit Butter und Marshmallow-Fluff zu einer cremigen Vanillecreme verrühren und kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Mango schälen und fein würfeln. 2 Esslöffel Orangensaft mit der Speisestärke verrühren. Mango, restlichen Orangensaft und Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Flamme weich kochen. Die Mango mit einem Pürierstab fein mixen, den angedickten Orangensaft dazu geben und nochmals aufkochen lassen. Die Mangocreme im Kühlschrank vorerst kalt stellen.

Die Muffins aufschneiden und beiseite legen. Die Vanillecreme in einen Spritzbeutel füllen und den Muffinboden damit bespritzen. Ich habe zurerst die Mangocreme auf den Boden gegeben und anschließend die Vanillecreme, das bleibt euch überlassen.

Jeweils einen gut gehäuften Teelöffel Mangocreme auf der Vanillecreme verteilen. Den Deckel auf den Bienenstich setzten und ab in den Kühlschrank damit.
In der Zwischenzeit die Mandelblättchen für den Belag in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und herausnehmen. Ich habe die Mandelbättchen einfach auf der obersten Schiene im Backofen für einige Minuten geröstet, das geht auch. Butter und Honig in die Pfanne oder einen Topf geben und leicht karamellisieren lassen. Die gerösteten Mandelblättchen unter die karamellisierte Honig-Buttermasse heben und gleich on Top auf den Cupcakes verteilen. Anschließend am besten nochmals im Kühlschrank trocknen lassen.

Was für leckere kleine Törtchen und eine großartige Idee mit der Mangocreme das harmoniert so gut. Schaut euch gerne mal bei SabrinaSue.de auf dem Blog um, dort findet ihr auch ihre anderen Bücher wie:

Supersnacks & Powerfood-Gesunde Rezepte
für Frühstück, Lunchbox und Zwischendurch

Glutenfrei Backen süß und herzhaft:
50 Rezepte für Kuchen, Kekse, Brot und mehr

Mittagsglück im Glas: Salat, Suppe, Antipasti, Dessert

und nun das neuste:
Backen mit Obst - Frisch und Fruchtig


Have a good one
Nadine


*Bei dem vorhandenen Link zu dem Buch von Sabrina Sue, handelt es sich um Affiliate Link!

#It'sAllSoYummy

Zu Gast bei: foodlovin' mit Urlaubserinnerungen

September 08, 2017

Hallo ihr Lieben,

habt ihr Lust auf Schokolade, Käsekuchen und Karamell? OH und Erdnüsse? Dann solltet ihr mal bei Denise auf dem Blog foodlovin vorbeischauen, denn dort bin ich mit einem Snickers Cheesecake zu Gast.

snickers-cheesecake

Denise hat derzeit zum Thema Urlaubserinnerungen einige Blogger zu Besuch, schaut doch mal bei Ihr vorbei, denn vielleicht findet auch Ihr eine Geschichte und ein Rezept zu eurer Lieblings-Urlaubserinnerung.

Ein ganz wundervolles Thema, denn oft haben meine Rezepte etwas mit Sehnsüchten oder Erinnerungen zu tun.


Da ich gerade aus dem Urlaub aus Italien zurückkomme, ist meine aktuelle und liebste Urlaubserinnerung ein kleines verschlafenes Dörfchen im Hinterland am Gardasee, Incaffi. Dort sind wir an einem Abend über enge und verwinkelte Straßen gelaufen und hatten an einer Stelle einen traumhaften Blick auf den Gardasee. Im Restaurant, das uns empfohlen wurde, war noch nichts los, denn wir waren zu früh für italienische Verhältnisse. Wir dachten aber auch, dass der Fußmarsch länger dauern würde aber nach kurzer Zeit hat uns jemand begrüßt und hereingebeten. Es gab  selbst gemachte Pasta. Meine Wahl fiel auf die  in einer Buttersoße mit Trüffel, dazu ein Rosé und den Sommer in der Nase und das Zirpen der Grillen im Ohr.

Es war so warm an diesem Abend, als wir wieder in unserer Unterkunft angekommen waren, sind wir gegen 21:00 Uhr direkt noch in den Pool gehüpft. Das sind Sommerabende nach meinem Geschmack und Erinnerungen von denen ich lange zehre.

Was habt ihr für Urlaubserinnerungen dieses Jahr mitgebracht?

Hüpft rüber zu Denise für das Rezept vom Snickers-Cheesecake und einer weiteren Urlaubserinnerung von mir, erst recht wenn ihr bald in Kalifornien unterwegs seid.



Stay awesome!
Nadine 

#It'sAllSoYummy

Ricotta-Beeren-Waffelauflauf für den Sonntagsbrunch

September 05, 2017

Hallo Ihr Lieben,

die Zeit rennt das ist unglaublich. Wir haben schon wieder September und der Herbst rückt immer näher. Es wird früher dunkel und die Tage werden leider auch grauer, deswegen wird es wieder Zeit für etwas Soulfood! 

Ich mag den Herbst schon, nur bedeutet das auch, dass der Winter bald schon vor der Türe steht und den Winter mag ich ganz und gar nicht. Deswegen bring ich euch noch ein bisschen Farbe auf den Tisch und zwar mit dem großartig leckeren Ricotta-Beeren Auflauf von der lieben Tina vom Blog Tinas Tausendschön



Tina hat vor kurzem ihr erstes Buch - Frühstück! im EMF-Verlag veröffentlicht und wie zu erwarten war, mit wundervollen Rezepten und den passenden Bildern dazu. Ein klitzekleines bisschen der Entstehung durfte ich miterleben. Ich weiß noch als sie mir ganz aufgeregt erzählt hat, dass sie ein Buch macht.

Um so aufregender ist es natürlich das fertige Exemplar dann auch in den Händen zu halten und Tina ins Gesicht zu schauen, die natürlich strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Ich bin ja schon unheimlich Stolz inzwischen einige Bücher im Schrank zu haben, von vielen großartigen Blogger-Kollegen, die ich persönlich kenne. Nun habe ich auch Tinas wundervolles Buch im Schrank mit einer ganz wunderbaren herzlichen persönlichen Widmung darin. Vielen Dank liebe Tina für dein Buch! 


Im Buch geht es um das Thema Frühstück und man findet ein passendes Frühstück das komplette Jahr hindurch, ebenso wie für jeden Anlass. Das Buch ist in 4 Themen unterteilt. 'Hoch Die Tassen' in dem Kapitel findet ihr Smoothies, Heiße Schokoladen und Sirup Varianten. Dann geht es weiter mit einem 'Schnellen Frühstück' mit Müsliriegeln, Granola und Overnight Oats. Es gibt das Kapitel 'Samstagsfrühstück' und 'Sonntagsbrunch'. Ich liebe es ausgiebig zu frühstücken und kann Menschen die nicht gerne frühstücken irgendwie gar nicht verstehen. Vermutlich weil ich auch ein Wochenend-Frühstücker bin (sollte es das geben) mit dem Gefühl am Frühstückstisch zu sitzen und alle Zeit der Welt zu haben, ist großartig.

Aus dem Kapitel 'Samstagsfrühstück' habe ich bereits den 'Double Hot Chocolate French Toast' zubereitet, der mein Herz gleich höher schlagen ließ, sich dann aber herausgestellt hat, dass es doch etwas zu schokoladig für mich persönlich ist, vor allem da sehr viel Zartbitterschokolade verwendet wird. Aber für Schokoholics genau DAS richtige. Zuerst wollte ich euch den 'Double Hot Chocolate French Toast' auch vorstellen. Er war wirklich lecker, aber wie gesagt für meinen Schokoladen-Geschmack eine Nummer zu schokoladig. Deswegen habe ich mich dann noch für den Ricotta-Beeren Auflauf entschieden und das war wieder genau meins und das meiner Cousine und Tanten und .... Es blieb nichts übrig. (Ich hatte Hoffnung!)

Im Buch selbst meint Tina: 'Sollten wieder erwarten jemals Waffeln übrigbleiben, ist dies hier der aller perfekteste Waffelreste-Verwerte-Auflauf der Welt!' Sie hat recht, aber ich würde euch nicht empfehlen zu warten bis vielleicht mal Waffeln übrigbleiben, sondern es als Grund nehmen euch Waffeln zu backen. Wir haben die doppelte Portion der Waffeln gemacht, eine Portion gleich verdrückt und die 2. Portion eingefroren so dass ich dann zeitnah endlich mal den Waffelauflauf testen konnte. 


Hier also das Rezept. 

Ricotta-Beeren-Waffelauflauf

Für circa 6 Portionen

 

Waffeln: 

500 ml Buttermilch
6 Eier
12 EL weiche Butter
1 TL Vanilleextrakt
300 g Weizenmehl (Typ 405)
3 TL Backpulver
1 Prise Salz

 

Füllung:

500 g Ricotta
2 Eier
150 g Zucker
1 TL Vanilleextakt
600 g gemischte Beere, nach Belieben

 

Topping: 

2 Eier 
2 Tassen Milch
150 g Beeren, nach Belieben
2 EL Puderzucker

Außerdem: 

Waffeleisen 
Auflaufform (20 x 30 cm)



Buttermilch, Eier, Butter und das Vanilleextrakt in einer großen Schüssel vermengen. Das Mehl zusammen mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und schrittweise der Buttermilch-Masse hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Am besten gelingen die Waffeln, wenn der Teig 20 Minuten ruhen kann.

Die Waffeln im Waffeleisen hellbraun ausbacken und - nach Möglichkeit - noch nicht naschen, denn du hast noch Großes mit ihnen vor oder einfach die doppelte Portion Waffeln backen! ;)

Für den Auflauf dann den Backofen auf 175 °C vorheizen. Die Beeren waschen und gut abtropfen lassen.

Den Ricotta zusammen mit den Eiern und dem Zucker in eine Schüssel geben und alles vermengen. Anschließend das Vanilleextrakt hinzufügen und die gewaschenen Beeren vorsichtig unterheben.

Die Auflaufform fetten und mit den Waffeln auslegen. Die Beeren-Ricotta-Creme auf die Waffeln geben und alles mit einer zweiten Schicht Waffeln bedecken. Ich habe sogar 3 Schichten Waffeln in meine Auflaufform gebaut. Die Creme für die Füllung war reichlich.

Für das Topping die beiden Eier mit der Milch verquirlen und das Gemisch vorsichtig über die Waffeln gießen.

Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 45-50 Minuten backen, bis die obere Schicht goldbraun geworden ist. Anschließend aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Nun mit den übrig gebliebenen Beeren und dem Puderzucker dekorieren. 

Ruck z-uck habt ihr also das perfekte Sonntagsbrunch Mitbringsel. 

Schaut doch mal in das Buch von Tina rein, hier findet ihr den Link dazu: Frühstück! *


Have a good one! 
Nadine

* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-Link. Das Buch wurde mir an der Buchparty von Tina Bumann persönlich als Geschenk überreicht. Danke dafür!